Der kleine Strolch – Edelbert Natur

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Gesamtwertung 2,6/5 – Viel Cashew, wenig Käse

Nachdem ich nun schon mehrfach in den einschlägigen Communities und Blogs über die Herstellung von „Camembert“ bzw Weich“käse“ aus Cashewkernen gestolpert war, hatte mich die Neugier gepackt. Zum Zuhause nachmachen war ich schlicht zu faul, es ist zeitaufwendig und benötigt gekaufte Edelschimmelkulturen sowie probiotischen Ansatz.

Im Biomarkt Kühlregal sprang mir deshalb der Edelbert vom Kleinen Strolch ins Auge und durfte trotz des stolzen Preises mit. Edelbert klingt edel, nach Edelschimmel und so, und ich freute mich schon auf meinen ersten veganen Schimmel“käse“.
Die Verpackung ist wie beim typischen Weichschimmelkäse eine runde Pappschachtel und wirkt sehr wertig. Beim Öffnen dann allerdings die erste Enttäuschung, anstatt ein in Folie oder Papier geschlagener, mit feinem Flaum überzogener Käse war in der Packung ein gräuliches, feuchtes Stück mit körnigem, harzähnlichem Gries, in Plastik eingeschweist. Appetitlich sieht anders aus.
Nachdem ich den „Käse“ vom Plastik befreit und in eine Tupperdose umgesiedelt hatte, sah es zwar nicht mehr ganz so ungustiös aus, aber keinerlei Spur von Schimmel. Ein erneuter Blick auf die Packung offenbarte, jep, da steht auch nichts von Schimmel, nur „Kääse“ (mit zwei ‚ä‘). Allerdings mutet die komplette Aufmachung stark an Edelschimmelkäse an, weshalb ich meine Falschanahme nicht komplett abwegig finde.

Ein paar Scheiben aufs Brot, er lässt sich halbwegs gut schneiden, bröselt allerdings etwas, und man kann ihn auf dem Brot ein bisschen verstreichen.
Geschmacklich, nunja. Schmeckt exakt nach dem was im Cashewmusglas bleibt wenn sich das Öl abgesetzt hat und es sich so stark verdichtet hat dass man es nicht mehr verührt bekommt. Also nicht wirklich schlecht, eben nach Cashewmus, und sonst nichts. Mit Käse hat der Geschmack jedenfalls nicht im Entferntesten zu tun.

Die Zutaten sind absolut vorbildlich, aber eine Käsealternative sehe ich hier nicht. Für Freunde von Cashewmus ist es auch günstiger einfach ein Glas von selbigem zu erwerben, obendrein spart man sich dann das Plastik.

Ich habe den angeschnittenen Edelbert über Foodsharing weiterverschenkt, da ich hoffte es würde sich vielleicht noch ein Liebhaber finden. Die angefragten Veganer aus meinem Freundeskreis haben jedenfalls dankend abgelehnt, sie kannten ihn schon …

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320px-Crashtest-Stern_3.svg Konsistenz + Haptik
320px-Crashtest-Stern_2.svg Geschmack
320px-Crashtest-Stern_1.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_5.svg1 Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_4.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 5,99€
Inhalt:
85g
Gekauft bei:
Regionaler Biomarkt (Füllhorn)

Zutaten: Trinkwasser, Cashewkerne* (49%), Meersalz, pflanzliche Käsekulturen
*= aus kontrolliert biologischem Anbau

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veggie life – Green Schnitzel

Bild folgt.

Gesamtwertung 2,8/5 – Kann leider nur bei der Zutatenliste punkten

Am Schnitzeltag durften neben den Wiener Schnitzeln von Garden Gourmet auch die „Green Schnitzel“ von Veggie Life auf den Teller.

Zusätzlich zur Plastik-Vakuum-Verpackung ist das Produkt nochmal in eine Pappumverpackung gesteckt, was meines Erachtens nach unnötig viel Verpackungsmüll erzeugt.
Optisch machen die Schnitzel keinen besonderen Eindruck, ein etwas gräulich anmutendes, (entgegen dem Bild auf der Packung) unpaniertes Stück nach Filetart mit einigen Sesamkörnern.

Da der Ofen eh lief, habe ich es erst ca. 8 Minuten im Ofen erwaermt, und dann nochmal fuer ein paar Minuten in der Pfanne gebraten. Beim aus der Pfanne heben brach mir leider eines der Stücke auseinander.

Geschmacklich wurden meine Erwartungen leider hart untertroffen, die „Schnitzel“ sind nichts weiter als einfache Gemüsepatties, inklusiver ganzer Erbsen etc., was auch für die Instabilität sorgt.
Hätte man hier beim ersten Biss ein schlichtes Gemüsepatty erwartet, so wäre das Produkt vielleicht noch als Beilage akzeptabel gewesen. So aber musste ich es in Sauce ertränken und selbst dann blieb noch ein kleines Stück übrig das ich dann wirklich nicht mehr essen wollte. Da es auf der Packung explizit als (Green) „Schnitzel“ ausgeschrieben war, beurteile ich es auch anhand dieser Bezeichnung.

Dafür sind die Inhaltsstoffe frei von Zutaten tierischen Ursprungs, und trotz langer Liste erkenne ich keine bedenklichen Zusatzstoffe. Zudem sind die pflanzlichen Zutaten alle aus biologischem Anbau.

Fazit, wie schon bei der Veggie Life Curry Queen: Ich freue mich über die Bemühungen und den Anspruch der Firma ihre Produkte pflanzlich zu gestalten und biologischen Anbau zu fördern. Leider nutzen die besten Absichten nichts, wenn der Geschmack und die Haptik zu kurz kommen, und unter Berücksichtigung dieser Abstriche ist es mir auch deutlich zu teuer.

320px-Crashtest-Stern_2.svg Aussehen
320px-Crashtest-Stern_2.svg Konsistenz + Haptik
320px-Crashtest-Stern_2.svg Geschmack
320px-Crashtest-Stern_2.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_5.svg1 Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_4.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 3,49€
Inhalt:
200g (2 Stück)
Gekauft bei:
Scheck In (Edeka)

Zutaten: Vollkornreis*, Möhren* (16%), Tofu (Sojabohnen*, Trinkwasser, Gerinnungsmittel Magnesiumchlorid (Nigari)) (12%), Haferflocken*, Weizenpaniermehl (Weizenmehl*, Wasser, Meersalz, Paprika*, Hefe*), Erbsen* (9%), Paprika* (6%), Mais* (5%), Sonnenblumenöl*, Sonnenblumenkerne*, Broccoli* (1,5%), Sesam*, Sojasauce (Trinkwasser, Sojabohnen*, Meersalz, Weizen*), Lauch*, Meersalz, Gewürze*
*aus kontrolliert biologischem Anbau
Allergene: Soja, Weizen, Hafer, Sesam

http://veggielife.de/produkte/

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Rügenwalder Mühle – Vegetarische Mühlen Würstchen

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[Autor Dan]

Gesamtwertung 3,7/5 – Täuschend echte Würstchenalternative mit Zutatenschwächen

Als Veggie-Wurst-Konsument ist man ja einiges an Kummer gewohnt. Selten schmeckt die fleischlose Alternative nach dem wurstigen Original, häufig ist die Konsistenz krümelig-gepresst. Gerade in den Supermärkten und dms dieser Welt findet man in erster Linie salzige Varianten des genannten. Kann schmecken, hat aber nichts mit dem Geschmackserlebnis einer Frankfurter zu tun.
Nun also eine Knackwurstvariante von Rügenwalder, einem der aktuellen Referenzproduzenten für vegetarische Aufschnitte. Etwas übertrieben in eine relativ harte Plastikverpackung gestopft, befinden sich sechs Würste, die auch nach Wurst ausschauen. Der Geruch kommt dem Original in Wurstigkeit erstaunlich nahe. Und der erste Biss verblüfft tatsächlich. Die Konsistenz ist bei geschätzt 95%, der Geschmack verdammt nah am Original. Salzig, rauchig, wurstig. Im Nachgeschmack bleibt der besonders rauchige Geschmack der klassischen Wursthaut. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so nah an einer Knackwurst war.
Leider sind die Würste bei der geringen Anzahl schneller weg als man sich Linsen dazu kochen kann.

Der Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt Übliches im Rahmen des Marktangebotes. Leider muss man sich aber als Konsument, wie bei Rügenwalder üblich, für vegetarisch ODER Bio entscheiden, beides zusammen ist dem Konzern wohl zu teuer. Eigenartige Strategie.

 

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320px-Crashtest-Stern_5.svg1 Konsistenz + Haptik
320px-Crashtest-Stern_5.svg1 Geschmack
320px-Crashtest-Stern_3.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_2.svg Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_2.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 2,99€
Inhalt:
200g (6 Stück)
Gekauft bei:
Rewe

Zutaten: Trinkwasser, Rapsöl, Eiklar getrocknet (9%), Zwiebeln, Verdickungsmittel: Methylcellulose, Johannisbrotkernmehl, Xanthan, Carrageen; Kochsalz, Branntweinessig, natürliches Aroma, Gewürze, Traubenzucker, Farbstoffe: Eisenoxid, Carotin; Rauch.

https://www.ruegenwalder.de/produkte/vegetarische-muehlen-wuerstchen

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Garden Gourmet – Vegetarische Wiener Schnitzel

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Gesamtwertung 3,7/5 – Solide Schnitzelalternative

Heute war Schnitzeltag und damit Gelegenheit die Suche nach dem perfekten, fleischlosen Schnitzel auszuweiten. Getestet wurden die Schnitzel von Garden Gourmet und von Veggielife (Bericht folgt).

Der Vorteil der leider nicht wirklich umweltfreundlichen Verpackung von Garden Gourmet ist, dass man zumindest optisch nicht die Katze im Sack kauft. Man sieht schon von aussen, das Produkt sieht aus, wie ein Schnitzel aussehen soll. Ausgepackt wird dieser Eindruck noch verstärkt, da sogar beide enthaltenen Schnitzel unregelmäßig geformt sind, so wie aus „echtem“ Filet.

Man kann sie sowohl im Backofen, als auch in der Pfanne und in der Friteuse zubereiten. Da ich den Backofen eh für Beilagen angeschaltet hatte, habe ich sie für ca. 8 Minuten dort miterhitzt und anschliessend noch für die Knusprigkeit kurz in der Pfanne ohne Öl gebraten. Dabei sind sie in sich und auch die Panade beim Wenden stabil.

Geschmacklich, wie auch haptisch haben mich die Wiener Schnitzel in ihrer Gesamtheit absolut überzeugt, einzig das Schnitzel selbst könnte im Vergleich zur Panade etwas dicker sein. Meinem omnivoren Freund haben sie auch geschmeckt, wenn auch keine Offenbarung: „Wie normale Pressschnitzel in der Kantine“. Na, immerhin.

Früher waren die Schnitzel anscheinend vegan, der Mutterkonzern Nestlé hat dies leider geändert, und nun enthält das Produkt gleich zwei mal Hühnerei, leider nicht erkennbar aus irgendeiner Form von nachhaltiger Haltung.
Ansonsten ist die Zutatenliste zwar nicht gerade kurz, aber ich sehe keine auf den ersten Blick bedenklichen Inhaltsstoffe.

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320px-Crashtest-Stern_5.svg1 Konsistenz + Haptik
320px-Crashtest-Stern_4.svg Geschmack
320px-Crashtest-Stern_4.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_3.svg Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_2.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 2,99€
Inhalt:
180g (2 Stück)
Gekauft bei:
Scheck In (Edeka)

Zutaten: Trinkwasser, Weizenmehl, Pflanzliche Öle (Sonnenblume, Raps in veränderlichen Gewichtsanteilen), 10% Sojaeiweiß, 4,5% Weizeneiweiß, Hühnerei (Eigelb- und Eiweißpulver), Hefe, Gewürze (enthalten Senf), Gewürzextrakte, jodiertes Speisesalz (Speisesalz, Kaliumjodat), Hefeextrakt, Essig, Erbsenfaser, Maisstärke, Zucker, Knoblauch, Paprika-Extrakt.
Kann Sesam und Sellerie enthalten.

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dmBio – Veggie Salami

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Gesamtwertung 3,2/5 – Die Suche nach dem Bifi-Ersatz geht weiter

Bifi galt früher als der ultimative Snack, eine Bifi, ein Snickers, und die große Pause war gegessen. Manchmal überkommt mich heute noch der Gedanke, jetzt so was richtig salziges, deftiges, praktisches, zum Abbeißen – eine Bifi eben, das wäre gut.
Deshalb war ich auch neugierig als dm diese Veggie-Salami in ihr dmBio Sortiment aufgenommen hat und heute durfte sie mein Büromittagessen ersetzen.

Leider.
Beim Öffnen riecht man direkt den für viele Ersatzprodukte so typischen Tofu-Paprika-Sonnenblumenöl-Geruch, da wußte ich schon, die Veggie-Salami und ich, das wird keine große Liebe.
Die Haptik ist zwar gelungen, die Salami ist sehr formstabil und lässt sich wie ihr heimliches Vorbild, prima aus der Packung schieben, Optisch hat das ganze aber bis auf eine bräunliche Farbe rein gar nichts mit einer Salami zu tun.
Geschmacklich leider auch nicht Es schmeckt eigentlich genau so, wie man es erwarten würde wenn man auf de Zutatenliste schaut. Etwas nach Tofu, etwas nach Öl, etwas nach Paprika. Und das klingt ehrlich gesagt besser als es schmeckt.
Dafür ist die Zutatenliste zwar lang, aber recht annehmbar, aus biologischem Anbau und keine für mich erkennbaren wüsten Zusatzstoffe.

Satt macht sie tatsaechlich, mir hat sie fürs Mittagessen gereicht, was für grade mal 50g durchaus beeindruckend ist.
Kaufen würde ich sie mir aber nicht noch einmal.

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Konsistenz + Haptik
320px-Crashtest-Stern_2.svg Geschmack
320px-Crashtest-Stern_3.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_4.svg Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_4.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 0,95€
Inhalt:
50g
Gekauft bei:
dm

Zutaten: 29% Tofu (Sojabohnen*, Wasser, Verarbeitungshilfsstoffe: Magnesiumchlorid und Calciumsulfat) , 24% Weizeneiweiß*, Wasser, Sonnenblumenöl*, 5% roter Gemüsepaprika*, 3% Räuchertofu (Sojabohnen*, Wasser, Sojasauce (Trinkwasser, Sojabohnen*, Meersalz, Weizen*), Verarbeitungshilfsstoffe: Magnesiumchlorid und Calciumsulfat, Rauch), Meersalz, Paprikaflocken*, Gewürze*, Mandelmehl*, Rohrohrzucker*, Tomatenmark*, Knoblauch*, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl*, Paprika edelsüß*, Kräuter*
* aus kontrolliert biologischem Anbau

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Wheaty – Sauce Wok Style

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Gesamtwertung 3,3/5

Wheaty macht jetzt auch in Fertigsaucen und da das perfekt zum Thema dieses Blogs passt, durfte die Version „Wok Style“ (süß-sauer) mit.

Also Zuhause geschwind Gemüse geschnippelt, angebraten, laut Anweisung Sauce dazu, umrühren, kurz erhitzen lassen, fertig. Wirklich bequem, eben: convenient.

Leider ist die Lobeshymne hier zu Ende. Die Konsistenz ist noch recht annehmbar (nicht so wabbelig-dick wie so manch andere süß-sauere Fertigsauce (und wie die ganzen 3 Verdickungsmittel in der Zutatenliste vermuten lassen würden). Auch optisch, joa, gibt nicht wirklich was zu meckern. Aber der Geschmack, puh.
Als dritte Zutat ist Essig aufgefuehrt, und obwohl ich zustimme, daß eine süß-saure Sauce eben auch sauer sein muss, ist hier eindeutig zuviel des Guten genommen worden. Für mich schmeckt die Sauce fast schon penetrant nach Essig und lässt mich zu dem Gedanken verleiten, Wheaty sollte vielleicht doch lieber bei seiner Kernkompetenz, dem Fleischersatz, bleiben.

Preislich ist es okay, ich bin mir nicht sicher was vergleichbare Fertigsaucen kosten da ich bislang selten welche gekauft habe.

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Konsistenz + Haptik
320px-Crashtest-Stern_1.svg Geschmack
320px-Crashtest-Stern_3.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_4.svg Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_4.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 2,59€
Inhalt:
200g
Gekauft bei:
alles-vegetarisch.de

Zutaten: Wasser, Rohrzucker*, Essig* (Apfelessig* und Balsamico*), Tomatenpulver*, SOJAsauce* (Wasser, SOJAbohnen*, Meersalz), Gewürze*, Tapiokastärke*, Hefeextrakt* (Hefeextrakt*, Salz), Paprikaflocken rot*, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl* und Guarkernmehl*.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau.

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Alpro – Cashew Original

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Gesamtwertung 3,5/5 – Cremige Pflanzenmilch mit langer Zutatenliste.

Alpro hat ihre schon recht umfangreiche Pflanzenmilchreihe nun vor einiger Zeit noch mit einer Cashew-Milch erweitert.
Das Packungsdesign sieht zwar auf den ersten Blick aus wie eine sich erbrechende Cashewnuss ;-), ansonsten ist Alpro aber wie schon bei ihren anderen Produkten recht treffsicher bei der Charakterisierung des Produkts im Untertitel. „cremig-nussig“ steht hier auch der Packung, und schon beim Ausgießen wirkt die Bezeichnung stimmig. Die Konsistenz ist homogen, beige-weiss und nicht ganz so dünn wie viele andere Pflanzenmilchs. Sie ist fast geruchslos und schmeckt sanft nach Cashew. Der Geschmack ist dezent und süßlich, im Vergleich zur Provamel Cashewmilch aber nicht zu übersüßt. Sie hinterläßt ein leicht cremiges Mundgefühl („weiche Lippen“), ohne überfettet zu sein.
Sie lässt sich gut aufschaeumen, der Schaum ist nicht ganz so stabil, aber durchaus tragfähig (für Matchapulver, Kakao etc).

Die Zutatenliste ist Alproüblich etwas länger, bedingt vor allem durch die zugesetzten Vitamine/Mineralien und die Stabilisatoren, siehe auch mein letzter Post über die Alpro Soya Original.

Alles in allem ist mir die Milch zu teuer. Bedingt durch den hohen Rohstoffpreis von Cashews sicherlich auf eine Art gerechtfertigt, aber für den Preis gönne ich mir dann lieber eine gute Bio Pflanzenmilch aus regionalem Anbau.

Aussehen
Konsistenz + Haptik
Geschmack
Preis
Inhaltsstoffe
GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 2,79€
Inhalt:
1L
Gekauft bei:
real

Zutaten: Wasser, Cashewkerne (3,1 %), Zucker, Tricalciumphosphat, Meersalz, Stabilisatoren (Johannisbrotkernmehl, Gellan), Emulgator (Sonnenblumenlecithin), Vitamine (Riboflavin (B2), B12, E, D2)

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