Herta – Vegetarischer Genuss – Lyoner Pfeffer

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[Autor Dan]

Gesamtwertung 3,2/5

Auch der für feinen Schinkenaufschnitt bekannte Wurstproduzent Herta hat sein
Sortiment schon länger um vegetarische Alternativen erweitert, sowohl zum streichen, als auch klassischer Aufschnitt.
Dankenswerterweise brachte meine Frau vom Rewe die Variante „Herta vegetarischer Genuss Art Lyoner – Pfeffer“ mit, die ich parallel zu meiner persönlichen Referenz von Rügenwalder (Aufschnitt mit Paprika) den beiden Tests „pur“ und „mit Senf und Bergkäse“ verkostete.

Geschmacklich ist die Lyoner etwas weniger säuerlich, dafür vollmundig und gut abgeschmeckt. In Kombination mit dem Pfeffer schmeckt der Aufschnitt sehr deftig und lecker. Zu Senf und Käse passt der Aufschnitt ebenfalls erstklassig, auch wenn der Geschmack etwas dezenter und hintergründiger ist. Die Konsistenz ist eher fest, weniger „nass“ als die Rügenwalder, aber nicht bröckelig, also nahe ideal und näher am Original.

Als Basis dient dem Aufschnitt zu mehr als 2/3 Eiklar und 15% Rapsöl. Die restliche Zutatenliste ist überschaubar lang, allerdings geht auch Herta den Weg „gesund vor nachhaltig“ und bewirbt in erster Linie mit gesunder, fleischfreier Kost. Von Bio (besteht ja fast nur aus Ei) ist nichts zu sehen. Allerdings garantiert Nestle, die Mutter von Herta (ja, gruselig, ich weiß), seit 2012, dass sämtliche Eier in Produktion zumindest (lies: maximal) aus Bodenhaltung kommen (Quelle: http://www.nestle.com/asset-library/documents/creating%20shared%20value/rural_development/nestle-commitment-farm-animal-welfare.pdf)

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 Aussehen
Konsistenz + Haptik

Geschmack

320px-Crashtest-Stern_3.svg Preis
320px-Crashtest-Stern_3.svg Inhaltsstoffe
320px-Crashtest-Stern_1.svg GutesGewissenFaktor (Herkunft? CO2? Fairtrade? Vegan?)

Preis: 1,39€
Inhalt: 80g
Gekauft bei: Rewe

Zutaten: 68% EIKLAR, 15% Rapsöl, Trinkwasser, Verdickungsmittel: Xanthan, Johannisbrotkernmehl und Carrageen; Tafelsalz, 0,8% Pfeffer, Gewürze, Gewürzextrakte, Dextrose, Aroma, Säureregulatoren: Milchsäure und Natriumdiacetat; färbendes Süßkartoffelkonzentrat, Farbstoff: Beta-Carotin. KANN GLUTEN UND SOJA ENTHALTEN.

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2 Antworten zu Herta – Vegetarischer Genuss – Lyoner Pfeffer

  1. Veggie schreibt:

    Bodenhaltung? Hast du dir das schon angesehen? Nach der Käfighaltung die zweitschlimmste Haltung. Das ist wie wir Menschen in ner vollen Bahn stehen und es unangenehm ist. WIR können aber wieder aussteigen, die Tiere müssen Tag und Nacht SO ihres miesen Lebens fristen. DAS ist doch auch keine Lösung. KEINE EIER , das ist die Lösung! Pro Jahr gehen über 50 Mio Küken drauf, erbärmlich. Gibt Bilder u. Filme , wo das veranschaulicht wird und es einen heulen lässt. :-((
    JA und Herta , Rügenwalder und wiesenhof, die den VeggieTrend erkannt haben und VERMEINTLICH ja nur GUTES wollen, hör doch auf. War zu lesen, dass die sogar mehr Umsatz mit VeggieZeug gemacht haben, als mit Fleisch. DAS aber wird die doch nicht (gemäß der ganzen Lobbies, die da mitmachen im System) abhalten, WEITERHIN Fleisch zu verarbeiten. NIEMALS würde ich diese Firmen mit meinem Kauf (wo schon der Preis eine Frechheit ist) unterstützen!!

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    • rautavistika schreibt:

      Hallo, Danke für Deinen Kommentar. Der Betrag ist zwar von Dan, aber ich antworte mal stellvertretend mit meiner persönlichen Sicht 🙂
      Das Rügenwalder und Co nicht plötzlich zu Tierrechtsaktivisten mutiert sind ist denke ich (fast) jedem klar. Und welches Ziel sie mit der Sortimentserweiterung haben, denke ich auch, nämlich Umsatzsteigerung und Erweiterung des Kundenkreises. Das kann man finden wie man möchte, ist aber das natürliche Ziel eines jeden wirtschaftlich arbeitenden Unternehmens, gleich ob es Bioapfelessig oder gefraktes Rohöl verarbeitet.
      Ich bevorzuge auch Hersteller mit dessen ethischen Richtlinien ich mich identifizieren kann. Ich glaube aber, dass durch die „Flutung“ mit dem Thema Nachhaltigkeit, Fleischverzicht etc. in der Bevölkerung ein klitzekleines Nachdenken angestossen wird. Keiner wird von heute auf morgen reiner Selbstversorgerveganer. Ich persönlich glaube auch nicht dass das nötig ist.
      Aber Kükenschreddern, Schnäbelkupieren, Einpferchen und Selbstverstümmelung (um mal beim Thema Hühner zu bleiben) war bis vor ein paar Jahren nur ein paar interessierten Aktivisten und Verbrauchern bekannt. Der Rest wusste es nicht oder hat es bequem ausblenden können. Das kann man noch immer. Aber es wird zunehmend schwieriger durch die zunehmende Präsenz der Thematik.

      Und bezüglich der Wortwahl: Dan schrieb ja zum Thema Bodenhaltung „Lies: maximal“, was, ich interpretiere mal so wie ich ihn kenne, bedeutet, „eher reine Augenwischerei, weil nämlich eigentlich scheiße“.

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